Das wirtschaftliche und soziale Umfeld und die damit verbundenen Lebensbedingungen fordern uns einiges ab. Nach dem 2. Weltkrieg ereignete sich das sogenannte deutsche Wirtschaftswunder. In nur wenigen Jahrzehnten entwickelte sich die Bundesrepublik zu einem wohlhabenden Land, mit prosperierender Industrie. Das Wunder lag darin begründet, dass sich ein unglaublicher wirtschaftlicher Aufschwung trotz massivster Zerstörungen durch das Kriegsgeschehen eingestellt hatte. In der Folge wurden, ab etwa den 60er Jahren, viele Arbeitskräfte benötigt, die zum großen Teil aus dem Ausland kamen. Für die einheimische Bevölkerung ergaben sich gewisse Zwänge aus dieser ganzen Entwicklung heraus. Einer dieser Zwänge hieß Mobilität. Um an den Fortschritten und den allgemeinen Vorzügen dieses enormen Wirtschaftsaufschwunges teilnehmen zu können, waren viele Menschen gezwungen, in andere Bundesländer, oft fern ab der Heimat, ihr Glück zu suchen.
Diese Entwicklung hat sich bis heute fortgesetzt. Mobilität ist gerade in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Voraussetzungen und wird in erster Linie von Berufseinsteigern erwartet. In der Konsequenz müssen sich alle, die eine Anstellung fern der Heimat suchen, auf einen längeren Aufenthalt einstellen und sich in der neuen Umgebung eine dauerhafte Bleibe suchen. Nicht wenige strecken ihre Fühler schon während ihrer Ausbildung und ihrer Studienzeit aus. Wer beispielsweise in Düsseldorf, an der berühmten Heinrich-Heine-Universität studiert hat, der könnte an der schönen Stadt am Rhein Gefallen gefunden haben und sie als neue Heimat wählen. Dabei ist Wohnungen in Düsseldorf suchen und finden wie in vielen anderen Städten der Bundesrepublik nicht einfach. Während einer jahrelangen Ausbildung ergibt sich jedoch eine gewisse Übersicht und die Möglichkeit, den Kauf von Immobilien in Erwägung zu ziehen und auf lange Sicht besser zu planen.
Studienzeiten von fünf Jahren und mehr sind keine Seltenheit. In modernen Studiengängen sind in der Regel Praktika zu absolvieren, oder der Student ist gezwungen, sich die finanziellen Grundlagen für Wohnung, Essen und Trinken zu schaffen. Auf diesen Wegen ergeben sich oftmals schon gute Kontakte zum späteren Brötchengeber. Mit dem Start der beruflichen Karriere in Düsseldorf hat der Berufseinsteiger auch die Nähe zu anderen Industriegebieten am Rhein und daher gut Alternativen.