Viele Mieter kennen das Problem wenn es kühler und nasser wird. In der Wohnung steht die Luft und die Feuchtigkeit zieht nicht mehr ab. Da wird dann die Heizung aufgedreht, aber es wird nicht richtig gelüftet. Was dann in den kühlen Ecken entsteht ist Schimmel. Bei diesem geänderten Heizverhalten wird schnell der Taupunkt (Kondenswasser) erreicht und die Feuchtigkeit ist in der Raumluft. Ist das erstmal passiert gibt es kein Zurück mehr.
Schimmelsporen werden durch unsere Kleidung in die Wohnungen gebracht. Und da sorgt das beschriebene Heizverhalten wie ein Nährboden für den Schimmel, der sich nun richtig ausbreiten kann. Um die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu messen, kann jeder sich einen sog. Feuchtigkeitsmesser kaufen. Dabei funktioniert ein Feuchtigkeitsmesser sehr einfach. Über Messfühler kann man direkt den Feuchtegehalt in der Wand messen. Dabei erkennt man dann auf dem Display des Feuchtigkeitsmessers wir hoch der Feuchtigkeitsgehalt ist.
Ist dieser hoch oder nicht ? Das sagt etwas darüber aus, ob es wirklich am Heizverhalten liegt, dass der Schimmel entstanden ist, oder liegen Bauwerkschäden vor. Handelt es sich um Bauwerksschäden so kann man mit einer Wärmebildkamera eine genaue Untersuchung machen. Die Wärmebildkamera kann hierbei durch seine Infrarotstrahlen in das Mauerwerk „sehen“. Denn eine Wärmebildkamera arbeitet mit Infrarotwellen, die Temperaturunterschiede darstellen können. Aber machen Sie die Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera nicht selber. Denn nur ein ausgebildeter Fachmann kann wirklich die Bilder „lesen“. Denn gerade versteckte Schäden können nur von Fachmann, der mit dem Umgang einer Wärmebildkamera geschult ist, erkannt werden. Liegt das Problem damit im Mauerwerk, müssen Spezialisten hinzugezogen werden, die die Mauer entfeuchten. Wer es alleine schafft, die Bilder auszulesen und daraufhin feuchte Mauern wieder trocken zu bekommen, kann natürlich auf die Spezialisten verzichten. Da dies aber gar nicht mal so einfach ist, ist es zu empfehlen Leute herauszuziehen, die sich mit diesem Thema auskennen. Denn wenn es ersteinmal zu Schimmel in der Wohnung kommt, dann ist es meist zu spät.