Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit wurde erstmalig um 1560 erwähnt. Die kursächsische Forstordnung bezog sich dabei auf die Verhinderung der unverhältnismäßig hohen Nutzung der Baumbestände der Wälder für den Bergbau.
Dieser, in der Forstwirtschaft entwickelte Gedanke der Nachhaltigkeit nur das Holz zu fällen, was in gleicher Menge auf gleichem Gebiet nachwächst, hat bis heute seine volle Gültigkeit behalten.
Gesamtgesellschaftlich geht es heute darum so zu wirtschaften, dass auch noch die nachfolgenden Generationen sich erneuernde Hilfsquellen zur Bedarfsdeckung nutzen können. Auch große Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen, wie im Investmentbereich Thomas Lloyd, haben Nachhaltigkeit bereits zu ihren Idealen erklärt.
Nachhaltigkeit im Baugewerbe bedeutet energiebewusstes und effizientes Bauen. Ziel dieser Bauweise ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden zu verringern. Maßnahmen zur Einsparung von Energie hängen dabei wesentlich von den vor Ort gegebenen Umständen ab.
So kommt ein Passivhaus ohne ein eigenständiges Heizungssystem aus. Eine konsequente Wärmedämmung von Dach, Wänden und Decken sowie die Vermeidung von Wärmebrücken sichert einen Bedarf an Heizwärme von nicht einmal 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Ein Niedrigenergiehaus mit konventioneller Heizanlage hat einen Bedarf an Heizwärme von 30kWh bis 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr.
Üblich ist bei Wohngebäuden ein Bedarf an Heizwärme von etwa 240kWh pro Quadratmeter und Jahr. Aber auch diese Gebäude können auf einen wesentlich günstigeren Bedarf gebracht werden. Bei diesen Gebäuden werden die größten Einsparungen durch Dämmung im Außenwandbereich erzielt. Auf diese Weise ist es möglich den Bedarf an Heizwärme bis zum Jahr 2050, um etwa die Hälfte zu reduzieren.
Nachhaltigkeit im Bau wird dann erreicht, wenn Arbeiten an vorhandener Bausubstanz eingebunden werden in Maßnahmen zur Einsparung von Energie.
Diese Maßnahmen sollten immer unter Beachtung des jeweiligen technischen Fortschritts geplant und durchgeführt werden. So konnte zum Beispiel der Nutzungsgrad von Heizkesseln von 60 auf wesentlich über 100 Prozent bei Brennwertkesseln verbessert werden. Gleichzeitig wurde mit einer Reduzierung des Schadstoffausstoßes um mehr als 80% ein ganz wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Maßnahmen zur transparenten Wärmedämmung und thermische Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie sind Bestandteil energiesparenden Bauens und sind zur Sicherung der Nachhaltigkeit im Baugewerbe nicht unentbehrlich.